Die Klanginstallation von Andrés Torres reflektiert die Klangproduktion im öffentlichen Raum und konfrontiert mit zwei Aspekten: Erstens die Emanzipation der Musik von kapitalistischen Strukturen, indem sie ohne Intervention eines kapitalistischen Subjekts aufgebaut werden. Das heißt, dass ein Musikinstrument nicht nur traditionell von einem ausgebildeten Musiker gespielt wird. Vielmehr produziert dieses Instrument mit anderen Spielmethoden harmonische Klänge – z.B. durch den Wind. Zweitens wird eine Ironie erzeugt, indem diese Emanzipation nur durch die Privatisierung möglich wird. Das aus dem bürgerlichen Musikmilieu emanzipierte Instrument wird in einer Glasvitrine in Sinne eines Werbe-Objekts ausgestellt.
Festivalbeitrag
Veranstaltungsort und Zeit: 
PAS-15
Karl-Marx-Str.
Fr 19:00 bis So 19:00
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