Die Künstlerinnen betreiben einen profanen Kiosk mit Wurstverkauf, der architektonisch der Darstellung des Renaissancefensterelementes auf der 50-Euro-Banknote nachempfunden ist. Die als ideal geltende und alle Zeitläufe überdauernde antike griechische Kultur wurde vom Rest Europas stets als gemeinsames Erbe verstanden. Auf dieses verwiesen auch Banken und Museen, die bis ins 20. Jahrhundert besonders oft in einem antikisierenden Stil errichtet wurden. Die Tempelarchitektur bestätigte und sicherte so die bestehende Gesellschaftsordnung, die Kapitalverteilung und die allgemeingültigen Ideale der Kunst. Die Arbeit nimmt ironisch hierauf Bezug und thematisiert ein Zerrinnen der Ideale: „zwar Wurst, aber Bio“.
The artists run an everyday kiosk selling sausages. The architecture refers to the renaissance motif on a 50-Euro note. The picture evokes tradition ideals of Greek culture having laid the foundations for all of the rest of Europe. Banks and museums built into the 20th century, often featured this sort of architecture. Temple architecture supports the given societal order, the distribution of capital and common notions of ideal art. The work takes an ironic look at this phenomenon and deals with the dilution of the ideal that, ”it may be sausage, but at least it's organic”.
Festivalbeitrag
Courage.Zentrale
Veranstaltungsort und Zeit: 
FLU-10
Karl-Marx-Str.
66
1. Obergeschoss
Fr 19:00 bis 22:00
FLU-10
Karl-Marx-Str.
66
1. Obergeschoss
Sa 10:00 bis 22:00
FLU-10
Karl-Marx-Str.
66
1. Obergeschoss
So 12:00 bis 19:00
Künstlerprofil(e):